Long Tracks mit mehr als 20 Minuten Laufzeit

Dieses Thema im Forum "METROPOLIS - Progressive Rock & Metal" wurde erstellt von Cirith Uncool, 5. September 2022.

  1. Zerum

    Zerum Deaf Dealer

    Großartig, war mir bisher unbekannt.
    Besten Dank.
     
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  2. peterott

    peterott Till Deaf Do Us Part

  3. Shatter

    Shatter Till Deaf Do Us Part

    Mir sind noch zwei eingefallen, die ich mag

    My Dying Bride - The Barghest o' Whitby
    Thy Catafalque - Malmok járnak
     
  4. Azgoroth

    Azgoroth Deaf Dealer

    Da das Genre bereits nach den ersten paar Beiträgen egal war:


    Moonsorrow - Jäästa Syntynyt Varjojen Virta
    Beginnt mit ein bisschen Lagerfeuer und Schamanengesang, geht in eine akustische Gitarre über, um schließlich in die typische Moonsorrow-Epik zu verfallen. Ich liebe diesen Gesang, er klingt einfach so eindringlich. Immer wieder Chöre und Klargesang zwischendrin, akustische Einschübe, durchgehende Erhabenheit, nur um dann nach 13 Minuten (für Moonsorrow-Verhältnisse) alles kurz und klein zu schlagen und im Finale eine mitreißende Melodie auszupacken. Ganz groß und leider immer zu Unrecht viel zu oft in die gleiche Ecke wie Finntroll und Konsorten geschoben.

    Nasheim - Sövande Mjöd Vill Jag Tömma
    Genau wie Moonsorrow eine Band für mich, welche es immer wieder schafft, das Schloss an meinem kalten, toten Herzen zu öffnen. Dieses lange Lied, auf der Split mit Angantyr zu finden, beginnt eigentlich erstmal recht unspektakulär, aber im Nu sind 12 Minuten der Reise um und das erste mal setzt der Gesang ein. Überhaupt nicht vermisst bis dahin, setzt dieses grimmige Klagen einen wunderbaren Gegenpunkt zum ansonsten recht epischen, immer wieder akustisch gehalten instrumentalen Part. Auch wieder mit kleinen Chören zwischendurch, welche dann nach 19 Minuten von einer Leadgitarre abgelöst werden, welche fortan den Mittelpunkt des Geschehens einnimmt. Ein großartiges Stück Musik.

    Dodsengel - Evocation Of Amezarak
    Ein dunkles, bisweilen durchtriebenes und abgrundtief bösartiges Ritual, immer nah am Abgrund zum Wahnsinn.

    Paysage D'Hiver - Welt aus Eis
    Der perfekte Soundtrack für einen Getriebenen im Schneetreiben. Stellvertretend für das ganze Album/Demo. Wenn die Geige mit ihrer eigentlich simplen Melodie einsetzt, bin ich schon in einer anderen Welt. Hoffentlich ohne hohe Inflation.
     
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  5. Hairy Giant

    Hairy Giant Deaf Dealer

    Noch ein paar:
    CRADLE OF FILTH:Bathory Aria & Queen Of Winter, Throned (natürlich!):verehr:
    OPERA IX: Call Of The Woods
    (Italienische Dark-Metal-Band mit Witchcraft-Thematik. Fast alle Songs der Truppe sind 10 min oder mehr lang; diesen hier liebe ich wegen des epischen Rituals an den Gehörnten (nein, nicht DEN, Cernunnos ist gemeint ;)) im Mittelteil)
    RED JASPER: Dreamscape
    (Marillionesker Progrock mit Folk/Pagan-Schlagseite aus Schottland)
     
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  6. SMM

    SMM Redakteur Roadcrew

    Hach, hier sind aber eine Menge fantastischer Songs und Bands genannt… :)
     
  7. GrafWettervomStrahl

    GrafWettervomStrahl Deaf Dealer

    Dieser Song ist ganz, ganz groß. Mit Abstand der beste auf dieser doch recht durchwachsenen Patte, finde ich. Das Muster ist bei Mike Holmes ja oft das gleiche: Beginn ein bisserl strange, dann gefällig, dann proggig verfrickelt, schließlich große Emotionen. Genau so ist z.B. auch "Until the end" von ROB aufgebaut. Irgendwie sind diese emotionalen Schlüsse von IQ was ganz besonderes. Man hört natürlich bestimmte Einflüsse heraus (für die Akkordprogression häufig Kansas oder Genesis, für die Sologitarre Floyd, für die Keys Yes)... aber die Verteilung, wie baut sich das Bandzusammenspiel auf, wann setzen die Vocals ein und vor allen Dingen wie interagieren Vocals und Sologitarre innerhalb EINER Melodielinie miteinander; das ist ganz und gar IQ.

    Und "For another lifetime" ist ein Meisterstück dieser ganz speziellen IQ-Methode. Ich weiß nicht ganz genau, wer die Singstimme schreibt, ob Holmes oder (auch) Nicholls, aber Phrasierung und Rhythmik hauen mich immer wieder um. Da geht es oft um kleine Nuancen, ein etwas verschleppter Einstieg, eine Viertelnote hinter dem Beat, und das Ganze gewinnt unendlich an Format und Tiefe. Das ist ganz große Songwriting-bzw. Performing-Kunst.

    Wenn man das mal z.B. mit den ebenfalls riesengoßen Kompositionen von Neal Morse (hier bes. den beiden Konzeptalben der NMB) vergleicht, dann wird das ganz deutlich, finde ich. Nicholls verschleppt gern ein klein wenig, wo Morse oder Gilette auf Linie bleiben. Also exakt im Takt. Ich mag diese leicht verschobenen Sachen bei IQ wirklich sehr.
     
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  8. Blackwhitesun

    Blackwhitesun Till Deaf Do Us Part

  9. -falcula-

    -falcula- Till Deaf Do Us Part

    Fallen Idol 666 gefällt das.
  10. Impaler666

    Impaler666 Till Deaf Do Us Part

    Oh mein Gott!
    Jetzt kenne ich den Song zwar. Ahnung habe ich aus Deiner Sicht sicher trotzdem nicht!
    21 Minuten und es passiert eigentlich nichts! Ich habe es aber versucht... ;)
     
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  11. JAYMZ

    JAYMZ Till Deaf Do Us Part

    Toller Thread! :)
     
  12. Buddy Graves

    Buddy Graves Till Deaf Do Us Part

    Wir können sogar brandaktuell bleiben:

    Büßchen > 20: BLOOD INCANTATION - Io

    Und ein wenig unter 20: BLOOD INCANTATION - Ea

    Dann noch weit über 20: BLOOD INCANTATION - Chronophagia

    Ich steh so tierisch auf die Scheibe !
     
  13. Black Future

    Black Future Till Deaf Do Us Part

    Stygian Bough haben mich auch sehr begeistert und passen hier gut. Wenn auch nur bei 19, X Minuten.
     
  14. Matty Shredmaster

    Matty Shredmaster Till Deaf Do Us Part

    Die ganze Scheibe ist eine finstere, boshafte Offenbarung. Habe ich seit Release, und hat für mich nichts von ihrer Ausstrahlung verloren.
     
    LeGrandGuignol gefällt das.
  15. <spearhead

    <spearhead Till Deaf Do Us Part

    Kann mich nur (immer wieder) wiederholen, das Light of day...-Album von Green Carnation.
    (Allein das Gitarrensolo, Gänsehaut!)
     
    Spatenpauli und Guardian gefällt das.
  16. Erdbär

    Erdbär Till Deaf Do Us Part

    Jethro Tull - Thick As A Brick (43:46)
    Jethro Tull - A Passion Play (45:07)
    King Crimson - Lizard (23:22)

    Komisch, dass die bisher noch nicht genannt wurden. Viele hier aufgeführte Nennungen würde ich eher weniger im Prog verorten.
     
  17. RageXX

    RageXX Till Deaf Do Us Part

    Hier sind ja schon eine Menge Tracks genannt, die mir auch so spontan eingefallen wären. Ohne, dass ich jetzt weiter gewühlt hätte wäre auf jeden Fall dieses Kleinod zu nennen:

    Wucan - Aging ten Years in two Seconds

    https://www.youtube.com/embed/jtzaAIBfZbI

    Entstammt dem Album "Reap the Storm" und bietet von Krautrock über "Tulliges" bis hin zu NWoBHM-Anleihen schlichtweg....alles!
     
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