Star Wars: Krieg der Sterne - der Thread

Bester Star Wars-Podcast! :jubel:

 
Der beste Star Wars Pocast ist Radio Tatooine.


Warum das?

Ich ich persönlich feiere 'Bucketheads' insbesondere wegen seiner kritischen aber positiven Grundhaltung.

Außerdem finde ich, dass 'Bucketheads' auf der inhaltlichen Ebene wesentlich mehr Format hat.

Hab' die Show über den Computerspiele-Podcast 'Stay Forever' konnengelernt:


Meine Behauptung "Bester Podcast!" begründet sich insbesondere daher, dass ich die Serien

'Obi-Wan' und 'The Mandalorian' usw. mit 'Bucketheads' als Begleitmedium geschaut habe.

Ich habe den Eindruck, dass ich Star Wars auf diese Weise wesentlich mehr abgewinnen konnte.


 
Ich muss zugeben, dass ich noch nie von Bucketheads gehört habe. Werde mal reinhören.
Radio Tatooine können stundenlang über eine Folge abnerden, bleiben dabei aber im Grundtenor wohlwollend und sympathisch.
Weitere SW-Podcasts die ich höre sind Rebel Force Radio, Talking Bay 94, Star Wats TV ´Cast (von Podcastica), Antenne Alderaan und Star Wars Fun for everyone, especially me von Tom Sutton (Night Viper, The Order of Israfel).
Bei Blue Milk Blues (auch deutsch) bin ich ausgestiegen, war mir zu langweilig.
 
Ich muss zugeben, dass ich noch nie von Bucketheads gehört habe. Werde mal reinhören.

Genau das war auch mein Gedanke, als ich den 'Bucketheads'-Hauptverantwortlichen Kevin Arnold als Gast bei 'Stay Forever' kennengelernt habe.

Radio Tatooine können stundenlang über eine Folge abnerden, bleiben dabei aber im Grundtenor wohlwollend und sympathisch.

RT habe ich auch 'ne zeitlang gehört. So richtig Stimmung ist da für mich aber selten aufgekommen. Immerhin 'ne halbwegs coole SW-Show!

Weitere SW-Podcasts die ich höre sind Rebel Force Radio, Talking Bay 94, Star Wats TV ´Cast (von Podcastica), Antenne Alderaan und Star Wars Fun for everyone, especially me von Tom Sutton (Night Viper, The Order of Israfel).

Respekt für so ein breites Spektrum! Vor 'Bucketheads' hab' ich auch bissl quergehört. Was von den genannten dabei war weiß ich nicht mehr so genau.

Wo ich auf jeden Fall immer gerne eingetaucht bin war beim US-'Collider Jedi Council'. Ohne John Campea war's aber (für mich zumindest) nicht mehr so das Ding.


Umso mehr hat's bei mir gefunkt, als der besagte Kevin Arnold Anfang '22 in meiner 'Stay Forever'-Welt aufgetaucht ist.

Im April letzten Jahres kam dann leider das Ende für 'Bucketheads'. Ich hab's so verstanden, dass der als Sprecher eher ruhig und besonnen auftretende Kevin sich mit dem Hobbyprojekt Podcast einigermaßen verzettelt hat bzw. man hier von Burnout sprechen muss. Die Serien 'Ahsoka' und 'The Acolyte' ließen mich die Einsicht und Meinung von Kevin schon schmerzlich vermissen.

Gestern habe ich erfahren, dass sich das vermeintliche Ende in ein zurückliegendes Sabbatjahr gewandelt hat und es diesen Monat mit aufgeladenen Batterien, neuem Veröffentlichungskonzept und Profi-Anspruch weitergehen wird.

Ich liebe Star Wars seit 1983 und 'Bucketheads' passt für mich perfekt!
 
Ich muss sagen, dass mir die aktuelle Serie ziemlich gut gefällt.
Ich suche aber noch die Wokeness, allein, ich finde sie nicht.
Hilft mir da mal jemand auf die Sprünge?

Die Serie ist dermaßen überwoke, ich hab mich direkt umoperieren lassen, mich dafür entschuldigt als Mann geboren worden zu sein, den Arzt, der mein Geschlecht festgestellt hat, verklagt und meine Wohnung bunt gestrichen.

Irony off.

Im Ernst, ich habe das Gefühl, diese laute Meute im Internet sind Männer in der Midlife Crisis, die sauer sind, dass heutzutage auch Frauen mit Star Wars Figuren spielen.
Und Frauen spielen halt bisweilen anders als Männer.
Wenn es mir nicht gefällt, muss ich ja nicht zuschauen.

Hatte keinerlei Erwartungen und bisher wurde ich jede Woche nett unterhalten.
Und mehr muss so eine Show doch auch gar nicht.
 
*kurz Luft hohl*...

Um mal kurz diesen woke oder unwoke Kappes zur Seite zu schieben. Das Problem der Serie war niemals "woke" zu sein.
Diese unsägliche 3. Folge war eine Anbiederung an den aktuellen Zeitgeist. Explizit und für jeden ersichtlich bzw. nachprüfbar
von den Machern so kommuniziert. Ihnen war es und ist es wichtig queere Inhalte im Star Wars Universum zu etablieren.
Davon kann man halten was man will. Für mich ist es unpassend und die falsche Plattform, für andere okay. Zumal es ja
hauptsächlich in einer Folge war. Ich bin mir sicher, dass da außer den Redneck Spinnern, niemand wirklich was gesagt hätte,
wenn der Rest passen würde.

ABER!!!! Das ist alles unglaublich schlecht geschrieben, gespielt und umgesetzt. Der sogenannte "Used-Look", für den Star Wars mal
bekannt war muss Pappkulissen Platz machen. Der einfache, zeitlose wie funktionelle Kleidungsstil ist einem Cosplay für Arme gewichen.
Das sieht alles so billig, unecht und geleckt aus, dass es einem schwarz vor Augen wird.
Wer das ernsthaft abfeiert kann doch niemals ein Star Wars Fan gewesen sein. Alles für was der Krieg der Sterne einmal stand, fehlt hier.

Aber kommen wir zum Wichtigsten. Dem Script. Man könnte das alles noch tolerieren wenn die Geschichte stimmen würde.
Hier wird fröhlich so ziemlich alles ignoriert was irgendwie mal etabliert wurde. Die Macht ist also ein "Faden", den man niemals
als Waffe gebrauchen kann. 2 Minuten später wird genau das gemacht. Und Vader dreht den Soldaten reihenweise die Gurgel per
Fernsteuerung um. Na sowas. Von den Machblitzen des Imperators fange ich gar nicht erst. 1000 Jahre gab es keine Sith.... blabla.
Wen interessiert das schon.
Dann "The Force is female".... Schnarch. Die ist weder male noch female. Obi Wan hats erklärt, sie (ui) hält die Galaxis zusammen.
Oha, reine Fantasy in die man nicht jeden Mist rein interpretieren muss.
Leia war ein starker Charakter, die sich absolut nix gefallen lies. Mon Mothma... Frauen wurden immer stark dargestellt im Sternenkrieg.
Natürlich war es auch immer ein wenig spielen mit Klischees. Prinzessin, der Haudegen, der Oberböse. Aber was ist daran so schlimm?

Den Rest erledigen die absolut miesen Schauspieler. Leider auch die Kinderdarsteller, die das Wort hölzern neu definieren.
Ich betone ausdrücklich nochmal, dass Anfeindungen und Drohungen an Schauspielern das Allerletzte ist.
Ich frage mich nach was für Kriterien die ausgesucht wurden. Können war es wohl nicht.

Wenn das der Anspruch eines modernen Publikums ist, dann sehe ich schwarz für Kommende Filme und Serien und das gilt nicht nur
für Star Wars. Aber gut, sollte da wirklich jemand Spaß dran haben dann ist es so. Den will ich niemanden nehmen aber ich frage mich
ernsthaft ob man da vielleicht nicht einfach etwas gut finden will.
Ich rede hier ausdrücklich von Star Wars Fans, nicht von Leuten denen das nichts bedeutet.

EDIT: die Standard Ansage mit "Alte Männer in der Midlife Crisis" finde ein bisschen arg einfach. Ich kenne genug junge Leute, die das genauso sehen.
 
*kurz Luft hohl*...

Um mal kurz diesen woke oder unwoke Kappes zur Seite zu schieben. Das Problem der Serie war niemals "woke" zu sein.
Diese unsägliche 3. Folge war eine Anbiederung an den aktuellen Zeitgeist. Explizit und für jeden ersichtlich bzw. nachprüfbar
von den Machern so kommuniziert. Ihnen war es und ist es wichtig queere Inhalte im Star Wars Universum zu etablieren.
Davon kann man halten was man will. Für mich ist es unpassend und die falsche Plattform, für andere okay. Zumal es ja
hauptsächlich in einer Folge war. Ich bin mir sicher, dass da außer den Redneck Spinnern, niemand wirklich was gesagt hätte,
wenn der Rest passen würde.

ABER!!!! Das ist alles unglaublich schlecht geschrieben, gespielt und umgesetzt. Der sogenannte "Used-Look", für den Star Wars mal
bekannt war muss Pappkulissen Platz machen. Der einfache, zeitlose wie funktionelle Kleidungsstil ist einem Cosplay für Arme gewichen.
Das sieht alles so billig, unecht und geleckt aus, dass es einem schwarz vor Augen wird.
Wer das ernsthaft abfeiert kann doch niemals ein Star Wars Fan gewesen sein. Alles für was der Krieg der Sterne einmal stand, fehlt hier.

Aber kommen wir zum Wichtigsten. Dem Script. Man könnte das alles noch tolerieren wenn die Geschichte stimmen würde.
Hier wird fröhlich so ziemlich alles ignoriert was irgendwie mal etabliert wurde. Die Macht ist also ein "Faden", den man niemals
als Waffe gebrauchen kann. 2 Minuten später wird genau das gemacht. Und Vader dreht den Soldaten reihenweise die Gurgel per
Fernsteuerung um. Na sowas. Von den Machblitzen des Imperators fange ich gar nicht erst. 1000 Jahre gab es keine Sith.... blabla.
Wen interessiert das schon.
Dann "The Force is female".... Schnarch. Die ist weder male noch female. Obi Wan hats erklärt, sie (ui) hält die Galaxis zusammen.
Oha, reine Fantasy in die man nicht jeden Mist rein interpretieren muss.
Leia war ein starker Charakter, die sich absolut nix gefallen lies. Mon Mothma... Frauen wurden immer stark dargestellt im Sternenkrieg.
Natürlich war es auch immer ein wenig spielen mit Klischees. Prinzessin, der Haudegen, der Oberböse. Aber was ist daran so schlimm?

Den Rest erledigen die absolut miesen Schauspieler. Leider auch die Kinderdarsteller, die das Wort hölzern neu definieren.
Ich betone ausdrücklich nochmal, dass Anfeindungen und Drohungen an Schauspielern das Allerletzte ist.
Ich frage mich nach was für Kriterien die ausgesucht wurden. Können war es wohl nicht.

Wenn das der Anspruch eines modernen Publikums ist, dann sehe ich schwarz für Kommende Filme und Serien und das gilt nicht nur
für Star Wars. Aber gut, sollte da wirklich jemand Spaß dran haben dann ist es so. Den will ich niemanden nehmen aber ich frage mich
ernsthaft ob man da vielleicht nicht einfach etwas gut finden will.
Ich rede hier ausdrücklich von Star Wars Fans, nicht von Leuten denen das nichts bedeutet.

EDIT: die Standard Ansage mit "Alte Männer in der Midlife Crisis" finde ein bisschen arg einfach. Ich kenne genug junge Leute, die das genauso sehen.
DAS und nicht anders. Danke!
 
Kannst du das bitte mal konkretisieren. Was meinst du mit "aktueller Zeitgeist" in diesem Zusammenhang genau?
Ich meine damit den sogenannten "Rainbow Captalism". Das skrupellose und raff gierige vor den Karren spannen queerer Inhalte um damit Toleranz vorzutäuschen und möglichst viel Geld damit zu verdienen obwohl den Konzernen das alles sonst wo vorbei. Das zieht sich durch die komplette aktuelle Medienlandschaft.
 
Das skrupellose und raff gierige vor den Karren spannen queerer Inhalte um damit Toleranz vorzutäuschen und möglichst viel Geld damit zu verdienen obwohl den Konzernen das alles sonst wo vorbei.

Und das sollen die laut deiner Aussage die Macher so kommuniziert haben?

Wo kann man das nachlesen?
 
Und das sollen die laut deiner Aussage die Macher so kommuniziert haben?

Wo kann man das nachlesen?
So sicher nicht. Als ob sie das offen sagen würden.

Irgend ein Interview mit der Showrunnerin war das. Wenn ich Zeit habe kann ich es mal suchen.

Aber Leuts, das kann man alles nachlesen. Ich wäre euch verbunden mich nicht in eine Ecke zu drängen wo ich nicht hin gehöre.

Ich bin weder anti-woke, queer oder sonst was. Ich kritisiere lediglich den inflationären und penetranten Umgang damit in den Medien.
Damit tut man weder der Bewegung, noch deren Anhängern was Gutes. Allen anderen schon gar nicht.
Wer es nicht glaubt, braucht sich nur mal den Hass im Netz anzuschauen.
 
Was war denn nochmal in der 3. Folge?

Der Drinker ist sicherlich mit Vorsicht zu genießen, da er öfter mal übers Ziel hinaus schießt aber hier fast er es perfekt
zusammen. Natürlich in seiner gewohnt überzogenen Art.
 
Schlecht geschrieben lasse ich persönlich nicht gelten, denn gut geschrieben oder gar durchdacht waren schon die Originale nicht.
Bloß hat man die für gewöhnlich in einem Alter kennenlernen dürfen, in dem es einem egal ist.
Die OT war schon so, von den Prequels brauch ich erst gar nicht anfangen und die ST hat diese Tradition natürlich fortführen wollen.
Für mich ist das auch okay, Star Wars ist meistens einfach etwas für mich, von dem ich mich mit kindlicher Freude verzaubern lassen kann.
Hirn aus und in diese ferne Galaxie mitnehmen lassen.
Von einer neuen Metallica erwarte ich ja auch nicht, dass es das gleiche Erlebnis wird wie mit 13 das erste Mal Ride The Lightning zu hören.
Mit The Acolyte komme ich besser klar als z.B. Obi-Wan, da die Serie wie schon die Prequels öfters der OT widerspricht.
Mando war erst super, weil es wie früher mal einfach jede Woche eine neue Folge gab, die für sich stehen kann.
Mit Staffel 3 wollte man wieder zu viel.
War noch nette Unterhaltung, mehr aber nicht.

Wenn ich gut geschriebenes Star Wars will, dann lese ich die Bücher von Timothy Zahn.
Die X-Wing Reihe ist ebenfalls super und einige der Bücher von Kevin J. Anderson sind auch super.
Oder Andor.
Die Serie hat den Vorteil, dass sie von jemandem gemacht wurde, der eigentlich nicht viel mit Star Wars am Hut hat.
Der will dann vielleicht nicht die Ideen einbringen, die er mit 6 hatte, als er mit seinen Actionfiguren im Kinderzimmer gespielt hat.

Aber letztendlich hat halt jeder andere Erwartungen und Ansprüche an seine Unterhaltungsmedien.
 
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