She said destroy - Neofolk for the masses

Dieses Thema im Forum "NO CLASS - Alternative & Indie" wurde erstellt von deleted_996, 26. März 2015.

  1. GulLemec

    GulLemec Till Deaf Do Us Part

    Die Rule of Thirds find ich schon sehr stark.
     
  2. Wandersmann

    Wandersmann Till Deaf Do Us Part

    Peter Rohland war zwar noch früher, aber wenn ein Lied quasi die Blaupause für deutschen Neofolk war, dann fraglos die "Regenballade" von Achim Reichel aus dem Jahr 1978.
    https://www.youtube.com/embed/WmiBxPlv6kg

    Bemerkenswert nicht nur wegen der Thematik, sondern auch, weil Reichel Anfang der 70er mit AR And The Machines bereits einiges von dem vorwegnahm, was Mitte der 70er dann als Industrial oder Ambient aufkam.
     
  3. Tom Pariah

    Tom Pariah Till Deaf Do Us Part

    + Produzent von Ougenweide.
     
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  4. Wandersmann

    Wandersmann Till Deaf Do Us Part

    Und hat schon in den 70ern Goethe, Heine und Co vertont, von Naturgewalten und untergegangenen Kulturen gesungen ("Trutz Blanke Hans"), von Henkersmädeln, Wassermännern und der Loreley etc.
    Mehr Neofolk geht ja kaum.
    Seine ex-Band hat im den 70ern ausserdem mit "The Witch" ein ziemlich cooles und mystisches Psychedelic Rock Album aufgenommen. Irgendwo zwischen den Strawbs, Coven und Led Zeppelin
     
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  5. Wandersmann

    Wandersmann Till Deaf Do Us Part

    Irgendwie klingt das Album "Sommerabend" (1976) von Novalis wie eine Mischung aus frühen Scorpions und einer Art schwärmerischem deutschem Neofolk (inkl bisschen schiefem Gesang, wie sich das gehört), wenn man so will. Halt bisschen krautrockiger, aber im Kern tiefer als 90% der aktuellen Wald- und Wiesen Drittligisten. Inkl Vertonungen aus "Hymnen An Die Nacht" etc.
    Auch hier hat der Reichel seine Finger im Spiel gehabt. Dessen "Regenballade" ist für mich inzwischen der Inbegriff des deutschen Neofolk, besser kann man diese Art Musik nicht auf den Punkt bringen. Märchen, Kontroverse, Schauergeschichte...alles drin. Und musikalisch stark.
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Juli 2022
  6. Tom Pariah

    Tom Pariah Till Deaf Do Us Part

    Hier gibt es einen Novalis-Thread:

    https://forum.deaf-forever.de/index.php?threads/krautrock-novalis.18303/
     
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  7. Wandersmann

    Wandersmann Till Deaf Do Us Part

    Kann mir mal jemand erklären, was an Ain Soph so kultig sein soll? Ja, die haben diesen cool windschiefen Mitgröhl Song, aber davon abgesehen bestanden die mir bekannten Songs aus entweder quasi Nichts/Schweigen im Wald oder mäßig dollem Schraddelrock mit fiesen Timingschwankungen.
    Andererseits wurden die mitunter als Kultband bejubelt. Hab ich den Witz nie verstanden oder haben die mal was brauchbares veröffentlicht?
     
  8. Noisenberg

    Noisenberg Till Deaf Do Us Part

    Bin da kein Experte, der Kult kommt sicher von den frühen Ritual Veröffentlichungen. Ich hab die Kshatriya, die find ich wieklich gut und von den "späteren" ist die Aurora wirklich gut und witzig mit Tutti a casa, Pistolet Automatique oder White Guard. Die letzte fand ich auch nicht so gut.
     
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  9. Wandersmann

    Wandersmann Till Deaf Do Us Part

    Danke für die Info. Ich hab nur so ein merkwürdiges Live Album, das schwer nach Adriano Celentano trifft besoffene Rumpelrockband mit Schifferklavier klingt und den "Lucifer Rising" Sampler, wo der Ain Soph Beitrag aus fast unhörbarem leisen Brummen besteht. Der "Looking For Europe" Song ist eher ein LoFi Scheppersong.
    Und ich kenn "Baltikum", das ist zugegeben ein (etwas windschiefer) Hit.
    In die Ritual Sachen mal reinhören. Ain Soph sind ja quasi die Melvins des...nun ja...Neofolk und Artverwandtem. Muss mich mal näher damit befassen. So schnell geb ich nicht auf
     
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  10. Tom Pariah

    Tom Pariah Till Deaf Do Us Part

    Genau: Die Ritual- und Rocksachen sind prima. Die Live-Scheiben besser meiden. Auf jeden Fall die Blaupause für Spiritual Front und ähnliche Schmonzetten. Live immer ein Erlebnis (gewesen).
     
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  11. Otto Jägermeier

    Otto Jägermeier Deaf Leppard

    Also mir haben sich Ain Soph auch nicht wirklich erschlossen. Kshatriya hatte ich mal, bin aber nicht wirklich warm damit geworden. Live hingegen fand ich sie ganz interessant letztes Jahr, aber den Kult verstehe ich auch nicht.
     
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  12. Wandersmann

    Wandersmann Till Deaf Do Us Part

    Live sind die mit Sicherheit ein Erlebnis, das hab ich schon öfter gehört.
     
  13. von Helweterich

    von Helweterich Deaf Dealer

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  14. MoneyMatze

    MoneyMatze Deaf Dealer

    Ian Read, oder meinst du eine bestimmte Stelle mit jemand anderem?
     
  15. von Helweterich

    von Helweterich Deaf Dealer

    Dann waren möglicherweise die letzten Bilder, die ich von ihm gesehen habe schon etwas älter.
    Irgendwie dachte ich der Gitarrist wäre Read.
     
  16. |menschmaschine|

    |menschmaschine| Till Deaf Do Us Part

    Also, man hört doch direkt nach 0,5 Sekunden dass es Read ist. :)
     
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  17. von Helweterich

    von Helweterich Deaf Dealer

    Ja, da hätte ich wohl erst nochmal genau hinhören und -schauen müssen.:hmmja:
    Wird gerade nachgeholt. Als das Live gestreamt wurde lief das nur nebenbei.
     
  18. MoneyMatze

    MoneyMatze Deaf Dealer

    Die "wilde" Frisur verwirrt wohl etwas ;)
     
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  19. Wandersmann

    Wandersmann Till Deaf Do Us Part

    Ist ja auch zum grossen Teil Metal Publikum. Dazu gehört ne wilde Frisur. Der Auftritt ist grossartig. Und jetzt mal ein neues Album. Ist ja bald wie bei King Diamond mit neuen Alben...es dauert...immer diese Magier...
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. Oktober 2022
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  20. BK1

    BK1 Deaf Dealer

    Erscheint am 11.11.2022 und kann definitiv was. Ob es jedoch wirklich ein Kveldssanger II wird bleibt abzuwarten.


    Haavard - Haavard

    If anybody else were to release an album that sounded as remarkably close as "Haavard" to ULVER's magical acoustic masterpiece "Kveldssanger", which stunned the Norwegians' followers with its radiant beauty in 1996 and that also contained a track entitled 'Kveldssang II' – that musician would be accused of blatant plagiarism. Yet guitarist and vocalist Håvard Jørgensen is the musical mastermind behind both, "Kveldssanger" and "Haavard", which means that his debut album as a solo-artist is in part a legitimate follow-up to ULVER's folkish excursion into acoustic sounds that he realised with the help of many excellent guest musicians – including vocals by Kristoffer "Garm" Rygg. Under the banner of HAAVARD, the Norwegian continues his unique artistic approach that unveils the epic and sublime melodies, which are deeply rooted in his native land's folklore. Through its acoustic and largely instrumental translation, Jørgensen lays bare the spectacular layers of cinematic beauty that hide underneath Norwegian black metal. Throughout the 90s, Jørgensen was an integral part of Oslo's fast rising black metal scene. After joining ECZEMA and continuing when the trio turned towards black metal with a new singer under the new name SATYRICON, Jørgensen also became a part of the black scene's progressive spearheads ULVER. Although feeling somewhat disenchanted with black metal for a while, Jørgensen continued to appear in various formations and for example contributed acoustic guitars to MYRKUR's "M" (2015) and live album "Mausoleum" (2016). In 2019, the guitarist founded new Oslo black metal act DOLD VORDE ENSD NAVN together with three current and former members of DØDHEIMSGARD. With his passion for the darker side of music re-kindled, Jørgensen decided to pick up the loose ends of the beautiful musical thread that "Kveldssanger" had left behind with his self-named solo-project HAAVARD. Audibly adding many years of experience, "Haavard" again invites us on an acoustic journey into the beating melodic heart of dark Nordic music.

    https://www.youtube.com/embed/DQIZXlJm7EU
     
    Gaimchú gefällt das.
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